WAS GEBAUT WERDEN MUSS – DIETER DEHM BEREITET NÄCHSTEN KARRIERESCHRITT VOR

Der Spiritus Lecter, äh Rector der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag macht wieder einmal von sich reden. Mit einer in allerfeinster stalinistischer Unterwürfigkeitsprosa verfaßten Eloge auf Klaus Ernst tritt die gescheiterte Existenz (Verlagswesen, Musik, Politik) an die Öffentlichkeit.

Sein erster Versuch als künftiger Staatsdichter besticht durch die Verbindung hohen aufklärerischen Potentials und selbstkritischer Abwägung mit geradezu lyrischer Heiter- und Leichtigkeit.

Hier eine Leseprobe: „Als wir unser Programm schrieben, warst Du geduldig. Milde unterbrachst Du ein ums andere Mal grundlose Verschärfungen, legtest Formulierungen aneinander, sie prüfend wie essbare Pilze (vermutlich Pilze der von Herrn Dehm bevorzugten Art, U. R. N.). Und Heiterkeit brachtest Du mit in unsere Beratungen. Störrisch blieben wir allzumal, aber Du brachtest nicht noch dunkle Wolken hinzu. Es war gut, mit Dir zu arbeiten! Und zu erleben, wie sich einer nach vorne wandelt. Du warst kein Vorsitzender, als Du in diese Funktion hineingeworfen wurdest. Aber jetzt, wo sie Dich abschreiben als Vorsitzenden, bist Du es.“

Der geneigte Leser spürt sofort den unbedingten Willen zur distanzierten Auseinandersetzung mit den Führungserfolgen des jovialen Georgiers an der Spitze der DIE LINKE.

Dehm, der ansonsten eher bescheiden auftritt, selten das Licht der Öffentlichkeit aufsucht und nur ungern Lobeshymnen über sich auf seiner Homepage verbreitet, versichert er habe noch andere Projekte am Start: Selbstbezichtigungen in Hexametern, Verbannungsbeschlüsse als Rap, aber auch eine mit G. Grass gemeinsam geplante szenische Lesung irgendwelcher Texte.

Den Abschlusspunkt im Schaffen des Alleskönners soll ein Beitrag zur Staatsmöblierung liefern. In einer Machbarkeitsstudie (s. Bild) legt Dehm dar, wie die bildhauerische Neudeutung der Geschichte nach seinem Dafürhalten auszusehen habe.

Zum Ausgang der Wahlen für den neuen Vorstand der DIE LINKE und hinsichtlich einer gemeinsamen Zukunft für die verschiedenen Flügel der Partei orakelt der bekennende Cerebralasket augenzwinkernd:
“ Tausend mal berührt, tausend mal ist nix passiert.
Tausend und eine Nacht, und es hat „Bumm“ gemacht“

Tage der palästinensischen Literaturkritik

Palästinensische Intellektuelle entdecken die deutsche Hochliteratur

Vom 20. 4. bis 8. 5. 2012 trifft sich in Berlin die Creme de la Creme der palästinensischen Literaturkritik. Schwerpunkt der diesjährigen Arbeitstagung: Das lyrische Schaffen eines bekannten deutschen Rassekundlers mit Schnauzbart. Die Poesieprofis präsentierten erste Ergebnisse ihrer Analysen einer breiteren Öffentlichkeit am 1. 5. am Rande der jährlichen Mai-Ausschreitungen.

(Bild unten, der Lesezirkel Gaza-Südost zu Gast in Berlin)
(Im Bild: der Lesezirkel Gaza-Südost zu Gast in Berlin)

Im Anschluss daran stellten sie sich den Fragen der Fachjournalisten, und natürlich auch den Fragen der Ausnahmekader von AK 47.
(Bild unten: Unser Mitarbeiter gratuliert einem Rasta-Salafisten zur Verteilung von kostenlosen Grass-Gesamtausgaben im Bundesgebiet)
Rasta Salafist

Dabei betonten die nahöstlichen Versideologen die zukunftsweisenden Aussagen im Gesamtschaffen des Danziger Hobbyschreibers und deren Nähe zu ihren eigenen Auffassungen: z. B. ‚Freiheit unterdrücken‘ und ‚Jerusalem bleibt unser!‘ .

Bild unten: Poesieprofis unter sich
Wie kommt der denn in die Demo?

Den kompletten Mitschnitt der inhaltlichen Auseinandersetzungen finden sie hier und das Druckerzeugnis aus den Reihen der Ausnahmekader 47, das im Video den Herrschaften zur gefälligen Lektüre in die Hand gedrückt wird finden Sie HIER